Zahlen, Daten und Fakten

Die Anlage


Die Anlage umfasst eine Fläche von ca. 25 Hektar. Das Abwasser von rund 440.000 Einwohnerwerten im Einzugsgebiet des Zweckverbands Klärwerk Steinhäule fließt täglich durch die Kanalisation in das Klärwerk an der Donau. Eine Wassermenge von rund 80.000 bis 150.000 m³ (abhängig von Regenereignissen) ist pro Tag zu reinigen. Rund 50 Prozent davon stammen aus Industrie und Gewerbe. Beim Klärprozess fallen täglich ca. 20 - 40 Tonnen Schlamm (Trockensubstanz) an, die der thermischen Verwertung zugeführt werden. Der Reinigungsprozess vom Abwasserzulauf bis zum Ablauf des geklärten Wassers dauert rund zehn Stunden. Zum Vergleich: Die Donau würde dazu mit ihren Selbstreinigungskräften etwa zehn Tage benötigen.



Das Team


Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Planung, Technik, Labor und Verwaltung sorgen für einen reibungslosen Betriebsablauf im Klärwerk Steinhäule. Zum Team zählen zahlreiche hochqualifizierte Kräfte, wie Bau-, Chemie-, Maschinenbau und Elektroingenieure. Auszubildende lernen die Berufe Fachkraft für Abwassertechnik, Energieelektroniker/-in der Fachrichtung Betriebstechnik und Industriemechaniker/-in der Fachrichtung Betriebstechnik.



Die Reinigungsleistung


In der mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufe werden jährlich rund 40 Millionen m³ Abwasser behandelt. Die Menge der zurückgehaltenen Schmutzstoffe sind enorm, wie einige Beispiele zeigen:

Stoffe pro Jahr  
   
Sand 83 to
Rechengut + FM 460 to
Schlammwasser ca. 1.000.000 m³
Asche 7.054 to



Auch der Vergleich von Zu- und Ablaufwerten, z.B. für Ammoniumstickstoff, Phosphor und Stickstoff, machen den hohen Grad der Reinigungsleistung deutlich (Basis 2013):

Angaben in mg/l Zulaufwerte Ablaufwerte Grenzwerte
für Ablauf
       
Chemischer
Sauerstoffbedarf (CSB)
273 - 483 16 - 24 48
Ammoniumstickstoff (NH4-N) 22 - 42 0,1 - 0,57 8
Stickstoff (Nges) 30 - 50 2,7 - 4,8 8,32
Phosphor (Pges) 4 - 7 0,18 - 0,54 0,64